Tages-Lärmexpositionspegel von 80 dB(A) müssen Sie als Arbeitgeber Gehörschutz bereitstellen und Ihre Mitarbeitenden unterweisen. Ab 85 dB(A) muss der Gehörschutz getragen werden, der Bereich ist zu kennzeichnen und die arbeitsmedizinische Vorsorge wird zur Pflicht. Für Spitzenpegel gelten 135 dB(C) und 137 dB(C). Grundlage ist die LärmVibrationsArbSchV, die praktische Umsetzung beschreibt die DGUV Regel 112-194.
Gehörschutz für Bau und Fertigung auf einen Blick
Wir bei Elacin fertigen Gehörschutz individuell für jedes Ohr. Eine maßgefertiger Gehörschutz, entsteht aus einer exakten Abformung des Gehörgangs und sitzt dadurch dicht, ohne zu drücken. Genau daran scheitern Einwegstöpsel: Sie sitzen selten korrekt, und sie werden herausgenommen, sobald jemand etwas sagen möchte. In diesen Minuten wirkt gar kein Schutz.
Ob Rohbau, Metallverarbeitung, Schiffbau oder Automobilfertigung: Wir beraten Sie vor Ort, nehmen die Abformungen direkt in Ihrem Betrieb und kümmern uns anschließend um Nachbestellungen, Filterwechsel und Hygiene. So erhalten Sie eine Lösung, die zu Ihren Lärmquellen, Ihrer übrigen Schutzausrüstung und Ihrer Gefährdungsbeurteilung passt.
- Dämmung von 15 bis 29 dB, je nach Modell und Filter
- Sprache, Zurufe und Warnsignale bleiben hörbar
- CE-Kennzeichnung und Normenreihe EN 352
- Abformung im Betrieb, rund 5 Mitarbeitende pro 30 Minuten
- Lieferzeit in der Regel 2 bis 3 Wochen ab Abformung
- Lebensdauer bis zu 5 Jahre bei richtiger Pflege
- Kostenloses, auf Ihren Betrieb zugeschnittenes Angebot
Lärmbelastung auf der Baustelle und in der Fertigung
Lärm ist in Bau und Fertigung kein Randthema, sondern Dauerzustand. Kritisch ist nicht nur der einzelne laute Moment, sondern die Summe über den Arbeitstag: der Tages-Lärmexpositionspegel, kurz LEX,8h. Er beschreibt, welcher Dauerpegel über acht Stunden auf das Ohr einwirkt. Lärmschwerhörigkeit entsteht schleichend und ist nicht heilbar, deshalb zählt jede Schicht ohne wirksamen Schutz.
Typische Lärmquellen im Bau und in der Fertigung sind Handkreisssäge und Winkelschleifer, Abbruch- und Bohrhammer, Pressen, Stanzen und Umformmaschinen sowie Kompressoren und Förderanlagen. Viele dieser Geräte liegen deutlich über dem oberen Auslösewert von 85 dB(A). Hinzu kommt die Halle selbst: harte Oberflächen reflektieren den Schall, sodass auch der Regelbetrieb dauerhaft belastet.
Für Ihren Betrieb bedeutet das mehr als ein Gesundheitsrisiko. Lärmschwerhörigkeit gehört zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten in Deutschland. Wer sich nur noch über Zurufe verständigt, macht mehr Fehler und arbeitet langsamer. Und Rückfahrwarner, Kranglocken und Zurufe müssen hörbar bleiben, zu stark dämmender Schutz ist genauso gefährlich wie zu wenig Schutz. Einwegstöpsel werden außerdem herausgenommen, sobald jemand etwas sagen möchte. In diesen Minuten wirkt gar kein Schutz.
Gehörschutz ist Pflicht: LärmVibrationsArbSchV, DGUV 112-194 und EN 352
Lärmschutz ist in Deutschland keine freiwillige Leistung, sondern Arbeitgeberpflicht. Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) legt fest, ab wann Sie handeln müssen. Die DGUV Regel 112-194 „Benutzung von Gehörschutz" beschreibt, wie Sie Auswahl und Einsatz praktisch umsetzen. Die Normenreihe EN 352 regelt die Anforderungen an die Schutzmittel selbst.
Entscheidend ist der Tages-Lärmexpositionspegel. Ab wie viel dB Gehörschutz Pflicht wird, regeln zwei Auslösewerte:
- Ab 80 dB(A), unterer Auslösewert: Sie müssen geeigneten Gehörschutz bereitstellen, unterweisen und arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten.
- Ab 85 dB(A), oberer Auslösewert: Gehörschutz muss getragen werden, der Bereich ist zu kennzeichnen, ein Lärmminderungsprogramm ist aufzustellen und die Vorsorge wird zur Pflicht.
- Spitzenschalldruckpegel: Die Auslösewerte liegen bei 135 dB(C) und 137 dB(C).
Daraus ergeben sich die folgenden Pflichten des Arbeitgebers:
-
Lärm am Arbeitsplatz ermitteln und in der Gefährdungsbeurteilung dokumentieren
-
Lärm zuerst an der Quelle mindern, bevor persönliche Schutzausrüstung eingesetzt wird
-
Geeigneten Gehörschutz bereitstellen, passend zum gemessenen Pegel statt pauschal
-
Lärmbereiche kennzeichnen und den Zugang regeln
-
Mitarbeitende unterweisen und die Unterweisung dokumentieren
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten beziehungsweise veranlassen
-
Das Tragen kontrollieren und die Wirksamkeit regelmäßig überprüfen.
Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Verordnungstext und Ihre eigene Gefährdungsbeurteilung. Gerne gehen wir Ihre Lärmmessungen gemeinsam durch und leiten daraus die passende Filterauswahl ab.
Maßgefertigt, Kapselgehörschutz oder Einwegstöpsel im Vergleich
Wer Gehörschutz beschafft, muss die Wahl intern begründen können. Die drei gängigen Lösungen unterscheiden sich vor allem in Passform, Kommunikation und Tragedauer.
Maßgefertigter Gehörschutz wird nach einer Abformung individuell gefertigt. Er dichtet zuverlässig ab, ohne zu drücken, dämmt über den gewählten Filter um 15 bis 29 dB und lässt Sprache und Warnsignale hörbar. Er lässt sich uneingeschränkt mit Helm, Schutzbrille, Schweißschirm und Atemschutz kombinieren und hält bei richtiger Pflege bis zu fünf Jahre.
Kapselgehörschutz schirmt wirksam ab, dämpft aber unselektiv: Kommunikation wird schwierig. Unter dem Helm entstehen Druck und Wärme, und in Kombination mit Brille oder Maske leidet die Abdichtung. Für Besucher und kurze Einsätze ist er die richtige Wahl.
Einwegstöpsel sind ein Notbehelf. Ihre tatsächliche Dämmung schwankt stark, weil sie selten korrekt eingesetzt werden, sie dämpfen ebenfalls unselektiv und verursachen laufenden Verbrauch.
Die wichtigsten Kriterien im direkten Vergleich, jeweils in der Reihenfolge maßgefertigt, Kapsel, Einweg:
- Passform: individuell nach Abformung; Einheitsgröße mit Bügeldruck; Einheitsgröße mit schwankendem Sitz
- Dämmung: 15 bis 29 dB, über den Filter wählbar; hoch, aber unselektiv; stark schwankend je nach Sitz
- Sprache und Warnsignale: bleiben hörbar; werden gedämpft; werden gedämpft
- Tragekomfort über acht Stunden: kaum spürbar; Druck und Wärme unter dem Helm; Druckgefühl im Gehörgang
- Kombination mit Helm, Brille und Maske: uneingeschränkt; eingeschränkt; uneingeschränkt
- Lebensdauer: bis zu fünf Jahre; mehrere Jahre, Dichtkissen tauschen; einmalig
- Kosten über fünf Jahre: einmalige Investition; Anschaffung plus Ersatzkissen; laufender Verbrauch
Kurz gesagt: Kapselgehörschutz ist die richtige Wahl für Besucher und kurze Einsätze. Einwegstöpsel sind ein Notbehelf. Für alle, die täglich im Lärm arbeiten, ist maßgefertigter Gehörschutz die einzige Lösung, die Schutz, Kommunikation und Tragekomfort gleichzeitig liefert.
Filter und Dämmwerte: gedämmt, aber hörbereit
Ein maßgefertigter Gehörschutz ist nur so gut wie sein Filter. Er entscheidet, wie viel Lärm ankommt und was hörbar bleibt. Wir wählen ihn anhand Ihrer gemessenen Pegel und der Aufgaben am Arbeitsplatz aus, ein Schweißer in der Halle braucht ein anderes Profil als ein Einweiser auf der Baustelle.
Zwei Begriffe helfen beim Vergleich: Der SNR-Wert gibt die mittlere Dämmung über alle Frequenzen an. Die Werte H, M und L zeigen, wie stark hohe, mittlere und tiefe Frequenzen gedämmt werden. Wichtig ist dabei nicht der höchste Wert, sondern der passende. Überdämmung isoliert Ihre Mitarbeitenden, macht Warnsignale unhörbar und führt dazu, dass der Schutz herausgenommen wird.
Elacin setzt auf den eigens entwickelten akustischen RC-Filter. Er senkt den Schallpegel gleichmäßig ab, statt alles pauschal abzuschirmen, und ist austauschbar: Ändert sich der Arbeitsplatz, tauschen wir den Filter statt des Gehörschutzes. Eine Übersicht der Filterstufen finden Sie bei Elacin RC Next Generation.
Hören Sie den Unterschied
Bevor Sie entscheiden, können Sie den Unterschied selbst hören. In den Elacin Sound Demos vergleichen Sie eine typische Werkhallen- und Baustellenumgebung ungeschützt, mit einfachem Gehörschutz und mit einen angepassten Gehörschutz von Elacin. Damit lässt sich der Nutzen auch im internen Meeting vorführen, statt ihn nur zu beschreiben.
Unsere Produkte für Bau und Fertigung
Anwendungsszenarien in Bauwesen und Fertigung
Jede Umgebung hat ihr eigenes Lärmprofil. Diese sechs Situationen decken den Großteil der Anfragen aus Bau und Fertigung ab.
- Hoch- und Tiefbau: Wechselnde Standorte, wechselnde Lärmquellen, von Abbruchhammer über Säge bis Verdichter. Der Gehörschutz muss unter dem Helm sitzen und trotzdem den Einweiser hörbar lassen.
- Metallverarbeitung und Maschinenbau: An Pressen und Stanzen entsteht Impulslärm. Hier zählt die Dämpfung der Spitzen, ohne dass Maschinenlaufgeräusche verschwinden, denn sie sind ein wichtiges Kontrollsignal.
- Schiffbau und Großanlagenbau: Enge, hallige Räume und Arbeiten über viele Stunden. Der Tragekomfort entscheidet darüber, ob der Schutz tatsächlich aufbleibt.
- Automobil- und Serienfertigung: Gleichmäßiger Dauerlärm an der Linie trifft auf hohe Kommunikationsdichte in der Schicht. Selektive Dämmung hält Absprachen möglich.
- Holz- und Ausbaugewerbe: Kreissäge, Hobel und Absauganlage erzeugen vor allem hohe Frequenzen. Ein Filter mit passendem H-Wert schützt, ohne den Klang vollständig zu verschließen.
- Instandhaltung und Werkstatt: Kurze, laute Einsätze wechseln sich mit ruhigen Tätigkeiten ab. Ein schnell einsetzbarer, angenehm sitzender Schutz erhöht hier die Trageakzeptanz spürbar.
Individuelle Anpassung für Ihren Betrieb
- Farbcodierung nach Abteilung, Schicht oder Dämmstufe, auf einen Blick erkennbar, wer welchen Schutz trägt
- Individuelle Kennzeichnung ab Werk, jedes Paar ist dem jeweiligen Mitarbeitenden eindeutig zugeordnet
- Wechselbare Filter: Ändert sich der Arbeitsplatz, tauschen wir den Filter statt des Gehörschutzes
- Kombinierbar mit Helm, Schutzbrille, Schweißschirm und Atemschutz
- Hygienelösungen für Reinigung und Aufbewahrung im täglichen Gebrauch, Pflegeprodukte sind bei der Auslieferung bereits enthalten
- Detektierbare Ausführungen für Bereiche mit Fremdkörperkontrolle auf Anfrage
- Nachversorgung neuer Mitarbeitender, ohne dass ein zusätzlicher Sammeltermin nötig wird
- Dokumentation aller Versorgungen für Nachweise gegenüber Berufsgenossenschaft, Auditoren und internen Sicherheitsvorgaben
So läuft die Einführung im Betrieb ab
Wir übernehmen den gesamten Prozess, damit Sie sich auf Ihr Tagesgeschäft konzentrieren können. Von der ersten Beratung bis zur Erneuerung begleitet Sie eine feste Ansprechperson.
- Bedarfsanalyse und Beratung: Wir besprechen Arbeitsbereiche und Lärmsituationen, die Anzahl betroffener Mitarbeitender, vorhandene Lärmmessungen oder Ihr Lärmkataster sowie die nötigen Dämmwerte und Filter. Auf Wunsch kommen wir zur Werksbegehung. Dauer: etwa 30 bis 60 Minuten.
- Planung und Organisation: Wir koordinieren Teilnehmende und Zeitplan gemeinsam mit Ihnen. Von Ihrer Seite brauchen wir lediglich einen geeigneten Raum, einen Tisch, Sitzmöglichkeiten und einen Mülleimer.
- Ohrabformung und Einweisung vor Ort: Ein Elacin Mitarbeiter kommt zu Ihnen ins Unternehmen. Ihr Team erhält eine kurze Einweisung zur Anwendung, Hinweise zu Reinigung und Pflege sowie die individuelle Ohrabformung.
- Individuelle Fertigung: Die Produktion erfolgt im digitalen 3D-Verfahren, mit hoher Passgenauigkeit und der Filtertechnik, die zu Ihrer Lärmsituation passt. Lieferzeit: in der Regel 2 bis 3 Wochen nach dem Abformtermin.
- Auslieferung: Die fertigen Gehörschützer gehen direkt an Ihr Unternehmen, individuell gekennzeichnet und den jeweiligen Mitarbeitenden zugeordnet. Pflegeprodukte, Kundeninformationen und Dokumentationsunterlagen sind enthalten.
- Funktionskontrolle und Dokumentation: Je nach Anforderung prüfen wir die Schutzwirkung online oder vor Ort. Alle Ergebnisse werden dokumentiert und archiviert, das unterstützt Sie bei Nachweispflichten gegenüber Berufsgenossenschaften und Auditoren.
- Betreuung während der Nutzungsdauer: Persönliche Ansprechpartner, laufende Beratung, Nachversorgung einzelner Mitarbeitender und ein Erinnerungsservice für anstehende Prüfungen.
- Erneuerung: Nach etwa drei Jahren erinnern wir an die empfohlene Funktionskontrolle. Vor Ablauf der Nutzungsdauer planen wir gemeinsam die Wiederversorgung, auf Wunsch über Elacin4Life.
Aufwand für Sie: Wir rechnen mit rund 5 Mitarbeitenden pro 30 Minuten. Ein Team von 40 Personen ist damit in etwa vier Stunden versorgt, ohne dass der Arbeitsalltag nennenswert unterbrochen wird.
Details zum Ablauf finden Sie auf unserer Seite zur Abformung. Einen Termin vereinbaren Sie direkt online oder über den Shop Finder.
Hochwertige Ohrabformungen
Jeder individuelle Gehörschutz beginnt mit einer präzisen Ohrabformung, um Komfort und eine perfekte Passform zu gewährleisten. Die Einhaltung von Sicherheits- und Hygienestandards ist entscheidend. Elacin stellt sicher, dass alle Servicepartner und ISO-zertifizierten Techniker höchste Genauigkeit und Qualität bieten.
Sehen Sie sich das Video an, um mehr zu erfahren.
Zertifizierungen & Qualitätssicherung
Der Gehörschutz von Elacin ist CE-zertifiziert und erfüllt die europäischen Normen für Arbeitsschutz.
Darüber hinaus sind wir nach ISO 9001:2015 für Qualitätsmanagement und ISO 14001 für Umweltmanagement zertifiziert, was die Qualität und Nachhaltigkeit unserer Produkte sichert und zuverlässigen Schutz sowie Komfort garantiert.
Sie möchten Ihre Mitarbeitenden schützen? Tragen Sie Ihre Daten ein, und wir melden uns mit einem unverbindlichen Angebot für maßgefertigten Gehörschutz, abgestimmt auf Ihre Lärmquellen und Ihre Teamgröße. Unser Team berät Sie telefonisch unter +49 (0) 211 61 70 56 56, per E-Mail an kundenservice(at)elacin.com oder direkt bei Ihnen vor Ort.
Sie brauchen Gehörschutz für sich selbst und nicht für ein ganzes Team? Dann vereinbaren Sie einen Termin oder finden Sie über den Shop Finder einen Elacin Servicepartner in Ihrer Nähe.
Häufig gestellte Fragen zu Gehörschutz in Bau und Fertigung
Je nach Modell und Filter reduziert Elacin Gehörschutz den Lärm um 15 bis 29 dB. Wir wählen den Filter anhand Ihrer Arbeitsumgebung aus, von schweren Maschinen bis zu Elektrowerkzeugen. Ziel ist immer die richtige Dämmung, nicht die höchste: So bleiben Sie geschützt, ohne Ihr Situationsbewusstsein zu verlieren.
Ja. Jedes Paar entsteht aus einem exakten Ohrabdruck und dichtet ab, ohne Druckstellen zu erzeugen. Durch das leichte, ergonomische Design tragen Ihre Mitarbeitenden den Gehörschutz über die gesamte Schicht, auch unter Helm, Brille oder Schweißschirm.
Ja. Der Filter reduziert schädlichen Lärm von Maschinen, Elektrowerkzeugen und Produktionsanlagen, lässt Sprache und Warnsignale aber durch. Rückfahrwarner, Alarme und Zurufe bleiben hörbar. Genau das unterscheidet selektive Dämmung von Kapselgehörschutz und Einwegstöpseln.
Die Kosten hängen vom Einsatzbereich, dem gewählten Filter und der Teamgröße ab. Weil jeder Arbeitsplatz anders ist, erstellen wir ein kostenloses, individuelles Angebot. Über die Lebensdauer von bis zu fünf Jahren liegt maßgefertigter Gehörschutz in vielen Betrieben unter den laufenden Kosten für Einwegstöpsel.
Bei richtiger Pflege bis zu fünf Jahre. Weil sich der Gehörgang im Laufe der Zeit verändert, empfehlen wir danach eine Neuvermessung. Mit unseren Hygienelösungen bleibt die Dämmleistung über die gesamte Nutzungsdauer erhalten.
Ein ISO-zertifizierter Techniker kommt zu Ihnen. Nach einer kurzen Ohrinspektion schützt ein Wattepfropfen das Trommelfell, weiches Silikon erfasst die Form des Gehörgangs und härtet in wenigen Minuten aus. Wir arbeiten in Gruppen von 4 bis 5 Personen alle 30 Minuten, sodass ein Team von 40 Personen in etwa vier Stunden versorgt ist.
Rund drei Wochen ab Abformung. Für die Zwischenzeit können wir eine Übergangslösung bereitstellen, damit in Ihren Lärmbereichen keine Lücke entsteht.
Elacin Gehörschutz trägt die CE-Kennzeichnung und erfüllt die Normenreihe EN 352 für Gehörschützer. Gefertigt wird nach ISO 9001 von ISO-zertifizierten Technikern. Damit erfüllen Sie die Nachweispflichten für Gefährdungsbeurteilung und Lieferantenfreigabe.
Ja. Otoplastiken sitzen im Gehörgang und tragen nicht auf. Anders als Kapselgehörschutz stören sie weder Helmbügel noch Brillenbügel oder Maskenbänder, ein wichtiger Punkt, wenn mehrere Komponenten der Schutzausrüstung gleichzeitig getragen werden.
Neue Mitarbeitende melden Sie einfach nach, ein zusätzlicher Sammeltermin ist nicht nötig. Für kurzfristige Einsätze und Besucher empfehlen wir Kapsel- oder Universallösungen, bis eine individuelle Anpassung sinnvoll ist.
Trageakzeptanz entsteht über Komfort und Kommunikation. Weil eine Otoplastik nicht drückt und Gespräche möglich bleiben, gibt es weniger Gründe, sie herauszunehmen. Ergänzend unterstützen wir Sie mit Unterweisungsmaterial und einer Kennzeichnung, die Kontrollen im Lärmbereich erleichtert.
Ist der Gehörschutz berufsbedingt durch Lärm am Arbeitsplatz nötig, tragen die Kosten in der Regel der Arbeitgeber, in bestimmten Fällen beteiligt sich auch die Berufsgenossenschaft. Sprechen Sie uns in der Beratung gerne darauf an.
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