Gemeinsam für gesunde Ohren: Präventionsarbeit an der Freien Schule Zürich
Die Freie Schule Zürich legt grossen Wert auf Gemeinschaft, Reflexion und ganzheitliche Bildung. Ein fester Bestandteil des Schullebens ist der sogenannte Wochenausklang, ein wöchentliches Ritual, das Raum für Austausch, besondere Impulse und gemeinsame Themen bietet. In diesem Rahmen durfte heute das wichtige Thema Gehör und Gehörgesundheit aufgegriffen werden.
Im Rahmen eines Sponsorings durften wir diesen Wochenausklang begleiten. Die beiden Ärzt:innen Dr. Cosima Riemenschnitter und Dr. David Bächinger, Fachärzt:innen für HalsNasenOhrenHeilkunde (HNO) am Universitätsspital Zürich (USZ), gestalteten einen spannenden und altersgerecht aufbereiteten Beitrag rund um das menschliche Gehör und die Auswirkungen von Lärm im Alltag.
Wie funktioniert unser Gehör?
Ein zentraler Bestandteil des Beitrags war der Aufbau des menschlichen Ohres. Anschaulich erklärten die Referierenden, wie Schall durch das Ohr geleitet wird und welche entscheidende Rolle dabei die feinen Haarzellen im Innenohr spielen. Besonders eindrücklich wurde vermittelt, dass diese Haarzellen sehr empfindlich sind und sich einmal beschädigt nicht mehr regenerieren können.
Gerade für Kinder und Jugendliche ist dieses Wissen wichtig, da Hörschäden oft schleichend entstehen und zunächst unbemerkt bleiben.
Dezibel im Alltag, von leise bis extrem laut
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den DezibelLautstärken (dB), denen wir tagtäglich ausgesetzt sind. Die Ärzt:innen nahmen die Kinder und Jugendlichen mit auf eine Reise durch unterschiedliche Alltags- und Lärmsituationen:
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beginnend bei alltäglichen Geräuschkulissen, etwa Gesprächen oder Lärmpegeln im Büro,
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weiter zu Strassenverkehr und Verkehrsmitteln wie Zügen oder Flugzeugen,
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über das Arbeiten mit lauten Maschinen, zum Beispiel in Werkstätten oder auf Baustellen,
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bis hin zu extremen Lärmquellen wie Feuerwerk oder Schüssen.
So wurde anschaulich aufgezeigt, wie schnell kritische dB Werte erreicht werden können und ab welchen Lautstärken Lärm für das Gehör schädlich ist, insbesondere bei längerer oder wiederholter Einwirkung.
Im Rahmen unseres Sponsorings hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Gehörschutz praktisch zu testen und zu vergleichen. Dabei wurde ein klassischer StandardSchaumstoffGehörschutz dem Elacin ER20 gegenübergestellt.
Die Kinder und Jugendlichen konnten selbst erleben, wie sich die beiden Lösungen unterscheiden, insbesondere in Bezug auf Klangwahrnehmung und Sprachverständlichkeit. Der Elacin ER20 zeigte dabei, dass sich schädliche Lautstärken effektiv reduzieren lassen, ohne die Umgebung komplett abzuschirmen.
Dieser direkte Vergleich machte deutlich, dass moderner Gehörschutz alltagstauglich, komfortabel und sinnvoll sein kann und senkte gleichzeitig Hemmschwellen im Umgang mit Gehörschutz.
Früh aufklären – langfristig schützen
Der Wochenausklang an der Freien Schule Zürich machte deutlich, wie wertvoll es ist, Gesundheitsthemen frühzeitig und altersgerecht in den Schulalltag zu integrieren. Wir freuen uns sehr, dieses Engagement unterstützt zu haben und damit einen Beitrag zur langfristigen Gehörgesundheit von Kindern und Jugendlichen leisten zu können.
Ein herzlicher Dank gilt der Freien Schule Zürich sowie den beiden HNO Fachärzt:innen vom Universitätsspital Zürich, Dr. Cosima Riemenschnitter und Dr. David Bächinger, für ihren fachlichen Input und ihr grosses Engagement.